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Umzug in die Alte Oper
1970 erhielten die Feste des VFS zudem noch Konkurrenz vom „Ball des Sports“. Doch der VFS ließ sich nicht entmutigen, erhielt 1981 zudem wertvolle Unterstützung durch den damaligen Sportdezernenten der Stadt Frankfurt, Prof. Dr. Peter Rhein, und nutzte eine besondere Gunst der Stunde: Die Initiative „Rettet das Opernhaus“ hatte sich durchgesetzt, „Deutschlands schönste Ruine“ war unter Beibehaltung der historischen Hülle in ein modernes Konzert- und Kongress-Zentrum umgebaut worden und stand kurz vor der Wiedereröffnung. Am 28. August 1981 wurde die „Alte Oper Frankfurt“ mit einem großen Festakt ihrer neuen Bestimmung übergeben. Im Oktober des gleichen Jahres richtete der VFS im Großen Saal des Hauses seinen ersten „Frankfurter SportpresseBall“ aus. Eine Doppelpremiere – der erste Ball in der Mainmetropole und der erste Ball in der Alten Oper. Damit war ein Nerv getroffen: Festliches Ambiente, vielseitiges Programm mit Starauftritten, Prominenz aus der Welt des Sports, namhafte Persönlichkeiten aus dem ganzen Rhein-Main-Gebiet, große Tombola für wohltätige Zwecke – der Ball „kam an“ und erhielt von Jahr zu Jahr mehr Zulauf, was nicht zuletzt daran lag, dass er sich von vornherein „offener“ gab als sein mondäner Konkurrent, der „Ball des Sports“.
Die große Akzeptanz hatte zur Folge, dass auch der finanzielle, organisatorische und kreative Aufwand für die Realisierung des Frankfurter SportpresseBalles beständig zunahm, was ja keineswegs verwunderlich und eigentlich höchst erfreulich war. Doch nach einigen Jahren stieß der VFS, der den Ball stets mit eigenen Kräften „gestemmt“ hatte, an die Grenzen seiner Kapazitäten, entschloss sich, das Management in professionelle Hände zu legen und wählte dafür die Frankfurter PR-Agentur metropress aus. Das war 1989.
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